Eine wahre Wirklichkeit
aus der überschauenden Beobachtung
Ein verlässlicher Kompass für das persönliche human- und geisteswissenschaftliche Menschenbild.
Einst waren wir getriebene Menschen, heute bezeichnen wir uns als Homo sapiens. Und morgen? Wir erfahren unvorher- sehbare geistige Verwandlungen und vollziehen in ihnen fortwährend nachvollziehbaren menschlichen Wandel.
Unsere Existenz beruht auf dem evolutiven Ur-System der Polarität in der Dreiheit. Drei geistige Gestaltungsräume sind in uns angelegt: die Psyche, die Leerheit und die Seele. Die Psyche ist uns mittlerweile anheim geworden. In ihr ist alles, was wir auf Erden sind, geistig gebunden. Sobald wir die Leerheit erfassen, wird uns die geistig reine Sicht auf die Ereignisse in der Psyche gewährt. Später wird sich uns auch noch das Tor zum freien Geist in der Seele öffnen. Entscheiden wir uns für ihn, sind wir befähigt, ohne Erwartungen uns mit anderen Menschen zu verbinden.
Gegenwärtig gehen wir noch vermessen davon aus, unsere selbst ersinnten und erdachten Wirklichkeiten seien Wahrheiten. Wir führen leidenschaftlich Streit um Gut und Böse, Richtig und Falsch bis hin zu selbstgefälligen und erhabenen Kriegen. Aus eigenen Kräften können wir den Weg hin zu einem wahrhaft friedfertigen Dasein nicht beschreiten.
Aber durch die zu erwartende nächste geistige Verwandlungen werden wir uns menschlich wandeln können, aus-gehend vom Prinzip «Geben und Nehmen» über das «Hin-geben und Empfangen» hin zum «Hingeben im Empfangen».
durchgesehene und ergänzte Neuauflage/ Erscheinungsdatum Juli 2026
Die Stunde der Verweilenden
Teil 1
sein oder nicht sein - das ist hier die Frage
Ein human- und geisteswissenschaftlicher Exkurs in die gegenwärtige Zukunft.
Aus der theoretischen Soziologie ist zu vernehmen: Auf drängende Zeitfragen können wir nicht mehr verlässlich antworten, wir haben uns neu zu orientieren.
Der über Fachkreise hinaus bekannte Soziologe Ulrich Beck beschreibt in seinem Konzept «Die Metamorphose der Welt» die Entstehung einer kosmopolitischen Risikogesellschaft, in welcher die vertrauten Gewissheiten vollkommen wegfallen. Er berücksichtigt in seiner Studie eine nicht vorhersehbare geistige Verwandlung, die nachvollziehbaren menschlichen Wandel erzeugt.
Evolutiv bewirkt der Geist unsere menschliche Entwicklung: Einst existierten wir von Instinkten getrieben, heute bezeichnen wir uns im bindenden Geist als weisheitsvoll und vernünftig. Gegenwärtig erwartet uns die Befähigung, das irdische Dasein aus der überschauenden Warte heraus reinen Geistes zu beobachten.
Begeben wir uns auf einen Exkurs ins Gefüge des Mensch-Geist-Verhältnisses, treffen wir in der Theorie wie auch in der Lebenspraxis auf das Ur-System der «Polarität in der Dreiheit». Wenn wir dies zum gemeinsamen sozialtheoretischen Grundsatz ernennen, können wir uns mit unseren individuell aufkommenden Eindrücken aktiv an der zu führenden sozialen Resonanz einbringen.
Im dann eintretenden gemeinsamen Wandel wird das innere und äussere Verhältnis zu den Erscheinungen ausschlaggebend sein.
Erscheinungsdatum Juli 2026
Die Stunde der Verweilenden
Teil 2
sein und nichts sein - das ist hier die Antwort
Ein human- und geisteswissenschaftlicher Exkurs in die gegenwärtige Zukunft.
Als nun vollendete Homo sapiens massen wir uns in der subjektiven Wirklichkeit an, die innere und die äussere Welt zu beurteilen, das selektiv Wahrgenommene nach eigenem Ermesse zu verurteilen und darüber hinaus ein Urteil zu sprechen. Wir haben uns zu selbstgefällig Verherrlichten, erhaben Verblendeten und zugesprochen Verantwortlichen herangebildet. Aus uns ist der Homo deus erwachsen.
Das hat sich evolutiv so zu erweisen, denn das geistige «Alles» hat sich in uns heranzubilden, damit es mit dem gegenteiligen Prinzip, dem geistigen «Nichts», in ein bewusstes Verhältnis treten kann. Das Eine beruft sich auf die Frage «sein oder nicht sein» und das Andere antwortet mit «sein und nichts-sein».
Die beiden Prinzipien sind polar zueinander angelegt. Sie benötigen ein vermittelndes Element, das «seiende Sein». Viele bilden sich ein, diesen Zustand mit auserlesenen Praktiken spirituell aufsuchen zu können. Sie erwirken dies aber lediglich im Schein, in der Illusion und in der Fiktion.
Wo wir uns in diesem evolutiven Vorgang gegenwärtig aufhalten, sei dies im Christentum, im Judentum, im Islam, in der östlichen Philosophie oder in den Natur- und Geisteswissenschaften, können wir in der Selbstbespiegelung erfahren.
Je reiner wir uns dabei beobachten, umso eindrücklicher erscheint uns das eigene bedürftige Wesen.
Erscheinungsdatum Juli 2026
Lasst uns Menschen machen
die Zeit der Entscheidung ist gegenwärtig
Ein religionsphilosophischer Ausblick in Würde, jenseits von Glaubenssätzen.
Wir Menschen sind in einem steten nachvollziehbaren Wandel begriffen. Dieser wird ausgelöst durch eine nicht vorhersehbare geistige Verwandlung. Sinngemäss wird im Christentum Jesus als Menschensohn und als Gottessohn beschrieben.
Jesus war reinen Geistes. Er lehnte sich weder gegen die im Judentum geltenden fünf Bücher Moses auf, noch unterwarf er sich der dogmatischen Auslegung durch den Klerus. Im freien Geist, Christus genannt, verkündete er den Menschen, die ihr Leben im geistigen Diesseits von Gut und Böse gefristet haben, Botschaften aus dem Reich des geistigen Jenseits von Gut und Böse.
Da er sah, dass die Menschen seine Worte nicht verstehen können, solange ihnen im eigenen Innern das Tor zum Himmel, wo der Geist Gottes beheimatet ist, verschlossen bleibt, sprach er zu ihnen in Gleichnissen. Der Geist Gottes ist der reine Geist, der über der geistigen Finsternis und dem geistigen Licht zugegen ist.
Sobald wir unsere Bedürftigkeit reinen Geistes überschauend sehen, werden wir aus unserer geistigen Blindheit erlöst sein, und im intimen Selbstgespräch dem freien Geist Christi begegnen können.
Novalis hat dies fragmentarisch deutlich ausgesprochen: «Jedes Menschen Geschichte soll eine Bibel sein – wird eine Bibel sein.»
Erscheinungsdatum Juli 2026
Jedes in allen dar sich stellt
Wort und Bild im Resonanzraum
Hanspeter Lehmann Christoph Johannes Meyer
In der sich selbst entwürdigenden Menschheit trägt jedes einzelne Individuum seinen eigentümlichen Anteil dazu bei. Wagemutig bekundet alle offen ihre übernommenen oder selbst ersinnten und erdachten Werte.
«Jedes in allen dar sich stellt» ist eine Installation, die dazu einlädt, aus der begehrten und beschützenden Warte der vermeintlich Wissenden herauszutreten.
«Im Resonanzraum von Wort und Bild» vermag das einst verwunschene Antlitz des eigenen ursprünglichen Wesens in Erinnerung gerufen werden. Das ausgelieferte Kind kann berühren und das persönliche Verhältnis zur Welt der meist unbeachteten Selbstspiegelungen verändern.
2025 Hardcover und E-Book
Der Selbst-Ich-Mensch
Ein systemisches Menschenverständnis
Band 1
Mit dem Erfassen des Ur-Systems der Polarität in der Dreiheit, sind die hier erwogenen Sachverhalte überholt.
Wir sind in einer Zeit der Wende vom äusseren irdischen Leben zum inneren geistigen Erleben, wobei das Vergangene durch das Künftige nicht ersetzt, sondern gerettet und veredelt wird.
Im Spannungsfeld zwischen «irdischer Identität» und «geistiger Individualität» beginnt der Mensch, sich zunehmend persönliche Fragen zu stellen, die er sich selber beantworten möchte. Aus universitärem wie aus kirchlichem Bereich kann er dabei keine zeigemässe Hilfestellung erwarten und so hält er Ausschau nach einer geisteswissenschaftlichen Orientierung, weil eine ver-lässliche Antwort auf seine Fragen aus seinem eigenen Innern kommen muss.
2012: wird nicht mehr aufgelegt
Der neue Adam
Ein systemisches Menschenverständnis
Band 2
Mit dem Erfassen des Ur-Systems der Polarität in der Dreiheit, sind die hier erwogenen Sachverhalte überholt.
Der Mensch kann seinen irdischen und geistigen Gestaltungsraum erweitern, sobald er dazu bereit ist, das geistig Individuelle in seinem Innern anzunehmen, aufzunehmen und hinzunehmen. Gelingt ihm dies, richtet sich seine geistige Individualität in ihm auf und seine irdische Identität erscheint in einem anderen Licht.
In der Unterscheidung von irdischer Identität und geistiger Individualität wird der eigene innere Mensch intim erlebbar. Systematisch wird nachvollziehbar, was menschenkundlich im Märchen vom Froschkönig und dem Eisernen Heinrich als Entstehung der niederen Stufen des Bewusstseins der Psyche und auf spiritueller Ebene in den Evangelien der Bibel als Bildung der höheren Bewusstseinsstufen der Seele veranschaulicht wird.
2012: wird nicht mehr aufgelegt
Wunderseltsam
Ein systemisches Menschenverständnis
Mit dem Erfassen des Ur-Systems der Polarität in der Dreiheit, sind die hier erwogenen Sachverhalte überholt.
Unser Selbst und unser Ich stehen einander polar gegenüber. Durch das Eine werden wir in die Einsamkeit geführt und durch das Andere in die Isolation.
Dessen kann sich der Mensch bewusst werden in seiner Selbst-Ich-Entwicklung und durch das Wunder der Geistverkörperung.
Es kann in uns der tiefe Sinn dafür erwachen, auf die Welt gekommen zu sein, um Selbst-Ich-Mensch zu werden, jeder auf seine einzigartige Weise.
2011: wird nicht mehr aufgelegt